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13.07.2026 - Treffen der Kreisgruppe
Wo: Kreuzer-Wirt in Mettenheim
Wann: 19:00 Uhr
Viele interessante Themen der kommenden Wochen und Monate.
Naturforschertag beim Landesbund für Vogelschutz – Kreisgruppe Mühldorf a. Inn
Rund um die Wiese beim Kornkasten veranstaltete die Kreisgruppe Mühldorf am Inn des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz e.V. und dessen Jugendorganisation (NAJU) einen Tag, an dem Grundschulkinder die Natur in ihrer näheren Umgebung erforschen konnten. Dazu hatte man fünf Stationen aufgebaut, an denen Aufgaben zu erledigen und gleichzeitig wichtige Entdeckungen zu machen waren. Dafür gab es Stempel, die volle Stempelkarte konnte man am Ende gegen kleine Preise eintauschen.
Start und Ziel war die Wiese beim Kornkasten. Dort saßen Ingrid Schubert und Petra Berger. Mit oder ohne Fernglas galt es, einen – oder auch vielleicht mehrere – Wanderfalken zu entdecken, den schnellen Jäger der Lüfte. Dies erledigten hier die Geschwister Anna und Antonin. Oben am Kirchturm sieht man ein Anflugbrett zu einem Nistkasten, in dem aktuell gerade gebrütet wird. Dort lassen sich die beiden Wanderfalken regelmäßig blicken.
In der Nähe des Seniorenwohnheims hatten Elisabeth Naurath und Fabian Brezina ihre Stationen für Insekten („Winzige Krabbler ganz groß“) und Müll („Warum Abfall der Natur schadet“) aufgebaut. Hier war der 6-jährige Max in Begleitung seines Papas aktiv. Es gab verschiedene Bilder, denen der Name des jeweiligen Insekts zuzuordnen war, beispielsweise Libelle, Schmetterling, Käfer oder Fliege. Max konnte auch Insekten in Gläsern – kurzzeitig – einfangen und bestimmen lassen.
Befragt, welche Schmetterlinge es denn in Mühldorf häufig gebe, erwiderte Elisabeth Naurath: „Kohlweißling, Zitronenfalter und Tagpfauenauge sind relativ oft vertreten. Ich habe heute aber auch schon einen Aurora-Falter gesehen. Das ist ein weißer Schmetterling mit orangenen Einfärbungen auf den Flügeln“.
Im Stadtpark betreuten Sabrina Frydryk, Leah Reiter und Samuel Lorenz die Stationen Bäume („Unsere grünen Riesen“) und Singvögel („Wer zwitschert denn da?“). Leah Reiter erklärte den Kindern, dass sie Vögel zwitschern hören sollen. Mit einem TING-Stift und einem Vogelbuch kann die Art bestimmt werden. „Amsel, Blau- und Kohlmeise sind am häufigsten“, so Leah Reiter, die stellvertretende Vorsitzend des LBV Mühldorf. Die wichtigsten Bäume nannte Samuel Lorenz: „Eschen, Eichen, Birken, Bergahorn und Platanen“. Die Jugendbeauftragte des LBV, Sabrina Frydryk, berichtete, dass der heutige Tag vom Freiwilligenzentrum Mühldorf gefördert wird. Beim Landratsamt hatte die Kreisgruppe einen Antrag für „Mach dein Projekt stark“ gestellt und finanzielle Mittel erhalten.
An der Station Bäume bekamen die jungen Forscher ein Arbeitsblatt, auf dem sie Baumarten notieren sollten. Von einem Baum mit einem Nistkasten war der Umfang zu schätzen. Antworten, die zwischen 3 und 4 Metern lagen, wurden gewertet. Eine kreative Aufgabe gab es auch: Auf einem Klumpen Ton sollte aus gefundenen Naturmaterialien, wie Blätter, Stöcke oder Moos ein Waldgeist oder ein Zwergenpalast gestaltet werden.
Interessant war auch der Taschenspiegel, den man sich unterhalb der Augen an den Nasenrücken hält, um die Welt zu erleben, wie ein Vogel sie sieht.
Insgesamt war der Naturforschertag eine gelungene Aktion, bei dem Kinder an die Natur herangeführt wurden.