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Aktuelle News aus dem Landkreis

Vogel des Jahres 2021

Jetzt abstimmen für den Kiebitz

Malwettbewerb für Kinder

Thema: "Naturbeobachtungen in der kalten Jahreszeit"

 

Damit es im Lockdown nicht langweilig wird, rufen wir alle Kinder aus dem Landkreis Mühldorf auf, uns bis zum 20. Dezember 2020 ein selbstgemaltes Bild zu schicken.

 

Aus den eingesendeten Kunstwerken werden von der Vorstandschaft die sechs schönsten Bilder ausgewählt und erhalten einen Preis.

 

 

Alles Infos und Teilnahmebedingungen sind hier.


Bild von pixabay
Bild von pixabay

Wir leben in einer Zeit mit zunehmender Hektik. Jedes aufdringliche Blinklicht und jedes pulsierende Farbwechsellicht verstärkt diese Situation noch weiter. Nichtsdestotrotz werden immer mehr Fenster, Balkone und Gärten zu regelrechten Open-Air-Diskotheken. Das irritiert und stört tag- und nachtaktive Lebewesen im unmittelbaren Umfeld.

 

Mittlerweile leuchten in Deutschland fast 20 Milliarden einzelne Weihnachts-Lämpchen um die Wette und erhellen die Nächte zusätzlich. Trotz der Energieeffizienz der LED summiert sich das zu einem beachtlichem Energieverbrauch sowie CO₂-Ausstoß. Die negativen Folgen der Lichtverschmutzung auf Umwelt, Natur und Menschen sind vielen dabei nicht bewusst.

Gedanken sollte man sich aber nicht erst über den Einsatz, sondern bereits vor dem Kauf von Lichterketten & Co. machen – speziell auch von solarbetriebener Beleuchtung. Sowohl die Herstellung als auch die spätere Entsorgung belastet die Umwelt. Zudem enthalten fast alle Lichterketten etc. Weichmacher und Chlorparaffine – teilweise in höchst bedenklichen Mengen. Solche Produkte sind zu erkennen am starken chemischen oder süßlichem Geruch, meistens aus weichem PVC oder dunklem Hartplastik.

 

Daher ist die umweltfreundlichste Weihnachtsbeleuchtung leider definitiv die, die erst gar nicht produziert, gekauft und betrieben wird.

Doch mit vernünftigem Augenmaß, nach dem Motto „weniger ist mehr“, lässt sich der Umweltschutzgedanke und der Wunsch nach einem weihnachtlichen Zuhause vereinbaren:


Lichtfarbe - Nur gelb und gold

Bitte nutzen Sie nur gelb-/gold-/orangefarbene LED-Weihnachtsbeleuchtung (d.h. um die 2000 Kelvin). Denn je weißer oder sogar bläulicher das Licht ist (>3000 Kelvin), desto greller, blendender und damit unangenehmer, ja sogar störender empfinden unsere Augen das Licht. Und desto intensiver auch die Lichtglockenbildung und damit die Aufhellung der Nächte. Zu helle Nächte irritieren und beeinträchtigen nachtaktive Säugetiere, stören den Schlaf tagaktiver Lebewesen (auch des Menschen) und beeinträchtigen Pflanzen/ Bäume in ihrer nötigen Winterruhe. Die Vögel reagieren ebenfalls auf die helleren Nächte, mit mehr Hunger, da der Stoffwechsel angekurbelt wird. Aufgrund der reduzierten Nahrungsquellen im Winter, kann das fatale Folgen für den einen oder anderen Vogel haben.

 

Dauer - Erster Advent bis Dreikönigstag

Die Belastung für Natur und Umwelt durch Weihnachtsbeleuchtung steigt, da immer mehr Lichterketten & Co. zum Einsatz kommen und zugleich immer länger im Jahr. Bis Anfang März ist mittlerweile keine Seltenheit mehr.

Wie alles Besondere, so behält auch die Advents- und Weihnachtszeit nur dann ihren Reiz und Zauber, wenn sie auf einen kurzen Zeitraum begrenzt bleibt.

 

Daher sollte die Weihnachtsbeleuchtung ausschließlich in der Advents- und Weihnachtszeit leuchten – also vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag am 6. Januar.

 

 

 

Menge - Weniger ist mehr

LED sind derart günstig in Anschaffung und Betrieb, dass immer noch mehr gekauft und eingesetzt werden. Durch die hohe Leuchtdichte der LED wird es schnell viel zu hell – und auch grell, gerade bei bläulich-weißem Licht. In den letzten Jahren ist ein regelrechtes Lichtwettrüsten an Fassaden und in Gärten zu beobachten. Ganz anders und dennoch besinnlich: ein paar wenige, wohldosierte Licht-Akzente. Dort platziert, wo vor allem Sie es sehen (und kaum etwas zum Nachbarn hinüberleuchtet). Installiertes Licht sollte grundsätzlich keinen anderen beeinträchtigen oder stören.

 

Fragen Sie sich, ob wirklich jedes Fenster, die ganze Hausfassade oder der gesamte Garten leuchten müssen oder weniger eben doch mehr ist. Nutzen Sie nur solche Arten von Weihnachtsbeleuchtung, die Sie sich auch gerne in Ihr Wohnzimmer hängen würden. Vielleicht tut es auch ein Windlicht im Fenster oder ein schöner Stern in Rot oder Gelb?

 

Nachtabschaltung - Ins Bett und Licht aus

 

Eigentlich ist es ganz einfach: Genau so, wie man selbstverständlich das Wohnzimmerlicht abschaltet, wenn man schlafen geht, sollte man auch die Weihnachtsbeleuchtung abschalten – spätestens jedoch um 23 Uhr. Am verlässlichsten gelingt die Abschaltung mithilfe einer Zeitschaltuhr.

 

Denn für wen würden die Lichter die ganze Nacht leuchten, während Sie schlafen? 


Weitere Informationen zum Thema Lichtverschmutzung finden Sie hier.