Aktuelle News aus dem Landkreis

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Die beiden Führungen am 8. Mai und 15. Mai können nicht stattfinden.

 

Ob die Veranstaltungen im Juni stattfinden können, wird noch bekannt gegeben.

 

 

Das extralange Gartenvögel-Wochenende

Mitmachaktion Stunde der Gartenvögel vom 13. bis 16. Mai 2021

Der LBV ruft gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU bei der 17. „Stunde der Gartenvögel“ auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

 

Um bei der Stunde der Gartenvögel mitzumachen, braucht es kein Expertenwissen und jede*r Interessierte kann mitmachen.

 

 

Und so funktioniert die Vogelzählung:

Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 15. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115.

Zählhilfe zum Drucken:

LBV-Online-Kurse:

Heimische Vögel kennenlernen und bestimmen

Wer unsere häufigsten Gartenvögel dennoch besser kennenlernen und bestimmen möchte, kann sich ab sofort jederzeit für den neuen, kostenlosen Online-Kurs zum Thema auf der LBV-Webseite anmelden.


Walkersaicher Storch ist kein Single mehr!

Walkersaicher Storchenpaar © Günther Weitzer
Walkersaicher Storchenpaar © Günther Weitzer

Vorgeschichte:

Im Januar 2019 sollte die abgestorbenen Fichten auf dem Gemeindegrundstück bei der alten Schule gefällt werden und Axel Herold aus Walkersaich hatte die Idee, auf dem Torso einer Fichte ein Storchenhorst anzubringen.

Die Maschinenbaufirma Obermeier hat für uns einen noblen Storchenhorst spendiert.

Mitte April 2019 haben wir dann den fertigen Storchenhorst mit Weiden eingeflochten und für den Storch attraktiv gestaltet. Die Gemeindemitarbeiter haben die Fichte in schwindelnder Höhe entastet, eingekürzt und für die Anbringung hergerichtet. Zusammen mit August Obermeier (jun.) wurde dann der Storchenhorst aufgestetzt und befestigt.

Als Belohnung für den ganzen Aufwand kam der Storch bereits nach 4 Tagen!

 

Update April 2021:

Seit ein paar Tagen ist unser Storch nicht mehr alleine, er hat endlich eine Partnerin gefunden!

Der Landkreis Mühldorf hat eine Sensation mehr!

Seit längerem wird im Turm der Johanneskirche in Neumarkt-St. Veit ein Wanderfalkenpaar beobachtet, das dort vermutlich bereits brütet.

Wanderfalke in luftigen Höhen © Petra Berger
Wanderfalke in luftigen Höhen © Petra Berger

Wanderfalken sind die größten Falken Deutschlands und noch dazu hochspezialisierte Vogeljäger. Mit bis zu 50 cm sind die Weibchen um ein Drittel größer als die Männchen. Wanderfalken sind eigentlich Felsbrüter, d.h. der natürlichee Brutplatz befindet sich an steilen Felswänden oder in Steinbrüchen. In vielen Teilen der Welt, vor allem in Europa, haben Wanderfalken in den letzten Jahrzehnten auch hohe Gebäude als „Kunstfelsen“ besiedelt. Dies wird zum Teil auch dadurch begünstigt, dass sich dort häufig eine bevorzugte Beute von Wanderfalken in großer Zahl finden lässt – die Haustaube. Der Wanderfalke jagt fast ausschließlich fliegende Vögel im freien Luftraum. Zu seiner Beute zählen kleine bis mittelgroße Vögel, wie etwa Tauben, Stare, Drosseln, Buchfinken und Rabenvögel. Die Sturzflüge aus großen Höhen bei der Jagd und die dabei erreichten hohen Geschwindigkeiten bis zu 320 km/h sind spektakulär.

 

In den 1970er Jahren ging es dem Wanderfalken genauso schlecht wie dem Uhu. Er stand kurz vor dem Aussterben in Deutschland, u.a. durch DDT (verbotenes Insektizid). Die Jagd durch die Bevölkerung auf den Wanderfalken - verbunden mit Aushorstungen und dem Verkauf der Jungvögel in vorzugsweise arabische Länder - entwickelte sich in einigen Ländern auch zu einem wesentlichen Gefährdungsfaktor. Das hat dem Wanderfalken bei uns in seinem Brutbestand sehr geschadet. Deswegen war der Wanderfalke auch „erster Vogel des Jahres 1971“.

 

Dank umfangreicher Schutzmaßnahmen konnte sich der Bestand in Deutschland von damals 60 Brutpaaren wieder auf mehr als 600 Paare, davon ca. 230 Brutpaare in Bayern, erholen. Klassische Schwerpunkte des Brutareals sind das unterfränkische Maintal, die Frankenalb und die Alpen.

 

Daher ist es eine kleine Sensation, dass sich bei uns ein Wanderfalkenpaar niedergelassen hat – wir werden es weiterhin akribisch beobachten und wir hoffen natürlich sehr auf Bruterfolg!

Neuer Kreisgruppen-Flyer ist da

Jugendbeauftrage/r und Gruppenleiter/innen gesucht

Die Naturschutzjugend im LBV

Zur Verstärkung unserer Vorstandschaft suchen wir eine/n Jugendbeauftragte/n.

 

Außerdem suchen wir Gruppenleiter/innen für neue Kinder- und Jugendgruppen im Landkreis Mühldorf.

 

Weitere Infos gibts es hier