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Auf dem Waldfriedhof in Waldkraiburg stand wieder die jährliche Reinigung und Überprüfung der Nisthilfen an. Höchste Zeit, da unsere gefiederten Freunde schon eifrig auf der Suche nach einem geeigneten Zuhause sind.
Insgesamt waren über 30 Kästen zu kontrollieren. Viel Arbeit, aber das Wetter spielte mit.

Am 8.3.2026 bereiteten Fabian und Erich Brezina sowie Heidi Liebhart am Mühldorfer Stadtplatz die Nisthilfen der Rauchschwalben vor. Die Kooperation mit den Anwohnern ist vorbildlich: 2024 flogen 155 Jungvögel aus, 2025 sank die Zahl auf 129. Dieser Rückgang resultiert aus nasskalten Wetterperioden. Fehlende Fluginsekten führten zur Erschöpfung der unermüdlichen Elterntiere und zum Verlust der Brut. Da Schwalben keine Futterhäuschen nutzen, sind sie auf Insekten im Flug angewiesen.
In 1,5 Stunden wurden die Nester gereinigt und gefährliche Steine entfernt. Solcher Vandalismus ist untersagt und bedroht die Vögel massiv. Heidi Liebhart, die das Monitoring durch fast tägliche Kontrollen leitet, bittet, die Tiere an ihren gewählten Standorten ungestört brüten zu lassen. Die Rückkehrer legen aus Afrika bis zu 10.000 km zurück und brauchen jede Kraftreserve. Der LBV stellt bei Bedarf Nisthilfen und Kotbretter bereit ([email protected]). Dank an alle Eigentümer und Mieter am Stadtplatz!

16 Personen fanden sich bei der VHS Mühldorf in der Schlörstraße zum Bildervortrag über die Tagfalter im Landkreis am 23. März ein.
47 verschiedene Arten wurden vorgestellt und anhand vieler Bilder der Lebenszyklus, die Falter in den unterschiedlichen Lebensräumen, sowie einige Besonderheiten bei bestimmten Arten erläutert.
Wie kann der Zitronenfalter im Freien überwintern? Wie weit fliegt der Distelfalter? Viele weitere interessante Details erfuhren die Teilnehmer in dem eineinhalbstündigen Vortrag von Elisabeth Naurath.

Bei strahlend schönem Wetter fand eine rund zweistündige Führung ins Gaymoos bei Mettenheim statt. In kleiner, aber interessierter Runde konnten die Teilnehmenden zahlreiche Vogelarten beobachten, darunter Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Blaukehlchen und Rotkehlchen. Auch Goldammern, verschiedene Limikolen sowie mehrere Kiebitze ließen sich gut entdecken.
Als Referent führte Alex Scholz vom Bund Naturschutz fachkundig durch das Gebiet und gab spannende Einblicke in die Lebensräume und Besonderheiten der beobachteten Arten.

Bei perfektem Wetter fand von 10 bis 14 Uhr unser Naturforschertag im Stadtpark statt. An fünf abwechslungsreichen Stationen – Bäume, Singvögel, Müll, Wanderfalke und Insekten – konnten Kinder spielerisch die Natur entdecken und ihr Wissen testen.
An jeder Station warteten spannende Aufgaben und kleine Spiele: So wurde zum Beispiel der Umfang von Bäumen geschätzt, heimische Singvögel erkannt oder kreative Lehmgesichter als „Baumgeister“ gestaltet. Für jede erfolgreich absolvierte Station erhielten die Kinder einen Stempel auf ihre Stempelkarte. Wer alle fünf Stationen gemeistert hatte, durfte sich über kleine Give-aways freuen.
Die Kinder waren mit viel Begeisterung dabei und hatten sichtlich Spaß am Entdecken, Ausprobieren und Mitmachen. Ein rundum gelungener Tag, der Naturwissen auf spielerische Weise vermittelt hat.

Ein ca. 2 stündiger Spaziergang an der Isen in Erharting hat heute gezeigt, dass Vögel auch bei kalten und feuchten Wetter singen, somit ihre Reviere verteidigen oder eine Partnerin anwerben wollten.
13 Interessierte lauschten u. a. den Gesängen von: Pirol, Gelbspötter, Goldammern, Singdrossel, Garten- und Mönchsgrasmücken, Zaunkönig, Buchfink, Gartenbaumläufern, Stare, Eichelhäher, div. Meisen, Mäusebussard und Turmfalken
Vogelwelt pur - ein Erlebnis das verbindet
Berichte über das vergangene Jahr 2025 sind hier zu finden...